Pflanzenheilkunde

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Pflanzenheilkunde

Viele moderne pflanzliche Arzneizubereitungen oder daraus isolierte Reinstoffe haben eine lange Geschichte der Anwendung als Heilmittel – wie z.B. Aspirin, mit dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure auf die Weidenrinde (Salicis cortex), das „Herzmittel“ Digitalis aus den  Blättern des roten und wolligen Fingerhut (Digitalis purpurea, Digitalis lanata)  oder das Gichtmittel Colchicin aus der Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass aktuell  80 % der Weltpopulation die Pflanzenheilkunde für einige Bereiche der grundlegenden medizinischen Betreuung einsetzt.

Eine Auswahl möglicher Indikationen:

  • Atemwegserkrankungen (akut und chronisch, z. B. Bronchitis)
  • Erkältungskrankheiten (z. B. grippaler Infekt)
  • Immunabwehr-Steigerung (z. B. bei alten oder gestressten Menschen, Kindern, Schwangeren)
  • Klimakterische Beschwerden (z. B. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, innere Unruhe)
  • Magenerkrankungen (z. B. Reizmagen)
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Gicht)
  • Urogenitalerkrankungen (z. B. Harnwegsinfekte, Menstruationsbeschwerden)
  • Vegetative Zustände (z. B. Erschöpfung, Schlaflosigkeit)
  • Verdauungsbeschwerden (z. B. Verstopfung)